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Resilienz-Coaching

Die Selbstreflexion innerhalb eines Coachings soll die Klienten dabei unterstützen die eigenen Kompetenzen und Ressourcen der Selbstwirksamkeit und Resilienz zu stärken und in Handlungsfähigkeit um zusetzten.

Konzept

Resilienz oder psychische Widerstandskraft

ist die Fähigkeit, Krisen im Lebenszyklus zu bewältigen und unter Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen ohne nachhaltige Schäden zu meistern. Krisen werden dabei als Anlass für Entwicklungen genutzt. Resilienz bezeichnet außerdem die individuelle Widerstands- und Anpassungskraft, individuelle Gesundheit und Wohlergehen trotz belastender Lebensumstände aufrechtzuerhalten oder nach einer Krise zurückzugewinnen.

 

 

Bedarf an Resilienz

Resilienz oder das Bewusstsein der eigenen Resilienzfähigkeit kann in vielen Lebenssituationen verortet und aktiv  genutzt werden.

Häufig stehen wir in unserem Leben Herausforderungen und Belastungen gegenüber, die uns in unserem Wohlbefinden oder sogar unserer Gesundheit beeinträchtigen. Wir können in diesen Situationen nicht mehr angemessen und flexibel auf Anforderungen reagieren.

 

Der Umgang

- mit frustrierenden Belastungen und stressreichen Anforderungen im Beruf

- mit an uns gestellten beruflichen und privaten Ansprüchen und Leistungsanforderungen  

- mit Veränderungen und Entwicklungen in einer bestimmten Lebensphase

-mit einer belastenden Zeitspanne  

führt häufig zu einer persönlichen Krise oder Überlastung, oft mit negativen Folgen in unserem Privat- und Berufsleben.

 

 

Die Selbstreflexion innerhalb eines Coachings soll eine Person dabei unterstützen die eigenen Kompetenzen und Ressourcen der Selbstwirksamkeit und Resilienz zu stärken und in Handlungsfähigkeit um zusetzten.

 

 

Resilienz-Coaching

Resilienz ist Teil einer selbstwirksamen Haltung.

Innerhalb dieser ist eine Person überzeugt, die eigenen Ressourcen nutzen zu können oder nutzen zu lernen, um aus eigener Kraft belastende Situationen und Herausforderungen in ihrem Leben erfolgreich zu bewältigen. Die Reflexionsprozesse innerhalb eines Resilienz-Coachings unterstützen den/die Klienten/in in seiner/ihrer Selbstwirksamkeit.

Persönliche und soziale Ressourcen, die die Resilienz einer Person fördern und unterstützen werden im Coachingprozess herausgearbeitet. Der Resilienz hinderliche Gedanken- und Handlungsmuster werden im Bezug zu einer konkreten Situation oder Handlung verortet und reflektiert. Dazu werden alternative Handlungsstrategien erarbeitet.

 

Basics im Coaching

Coaching ist ein individuell konzipierter Begleitprozess, in dem Ideen für gewünschte Entwicklungen und Veränderungen, neue Denk- und Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden.

Aufgrund wissenschaftlicher, psychologischer und physiologischer Grundlagen, gepaart mit langjähriger Praxiserfahrung wird ein konzeptioneller Leitfaden entwickelt. Dieser eröffnet den Rahmen des Resilienz-Coachings und wird im Vorfeld mit dem Klienten besprochen. Innerhalb dieser Struktur werden die vom Klienten benannten Ziele zum Thema Resilienz in vielfältigen Aspekten bearbeitet.

Dabei führt der Coach  den Klienten durch den Prozess der Beratung. Rahmenbedingungen, Gestaltung des Settings, Struktur, Aufbau, Auswahl der Methoden und Interventionen liegt in der Verantwortung des Coach. Der Klient bestimmt die zu bearbeitenden Themen und erstellt seine wünschenswerten Ziele. Er/Sie selbst ist Experte für seine/ihre Fragestellungen und deren Lösungen.

​Der Prozess ist ergebnisoffen, folgt aber den vom Klienten vorgegebenen Zielen und Themen.

Eine wichtige Grundlage im Resilienzcoaching ist die Ressourcenorientierung, verbunden mit der Bereitschaft zu Veränderung an der eigenen Person und Situation. Der Coach unterstützt den Klienten dabei, die eigene Person zu reflektieren, den eigenen Standpunkt zu klären, sich Feedback zu holen, kritisch zu hinterfragen und vor allem, neue Handlungsperspektiven und Motivationen zu entwickeln.

 

Konzeptionierung, Struktur und Auswahl der Methoden

 gründen auf einem Verständnis des Zusammenwirkens von Körper, Seele, Geist und Sozialität.

 

Die Auswahl der Methoden nutzt Zugänge dieser vier Aspekte, um eine multiperspektivische Reflexion, Perspektivenwechsel, den Kontakt zu sich Selbst und die Fähigkeit der Selbstwahrnehmung zu fördern.

 

Aufbau und Durchführung

Jeder Coachingprozess folgt in Struktur und Aufbau drei Phasen

 

Vorphase

Beinhaltet das Erstgespräch, die Bildung einer Vertrauensbasis zwischen Klient/in und Coach, die Gestaltung von Setting und Rahmenbedingungen, die ersten Zielvereinbarungen und den Abschluß der Coachingvereinbarung.

 

Hauptphase 

Beinhaltet die intensive Klärung der individuellen Ziele und die Umsetzung des inhaltlichen und methodischen Ablaufs des Coachingprozesses.

 

1. Analyse des momentanen Ist-Zustandes.

2. Reflexion von Ursache, Motivation, individuellen Werten, Potential, Kompetenzen, Ressourcen, Herausforderungen und Entwicklungswünschen.

3. Treffen von zielgerichteten Veränderungs- und Entwicklungsentscheidungen

4. Gestalten von neuen Handlungsstrategien und Umsetzung in den Lebensalltag

Abschlußphase

Beinhaltet ein Abschlussgespräch mit Evaluation der erreichten Ziele und die Festigung und Kontrolle der erreichten Inhalte im Transfer in die Praxis. Gestalten einer Rückfallprophylaxe.